Das Sommertrainingslager, Teil 1

Das Sommertrainingslager ist für uns inzwischen schon zur Tradition und Gewohnheit geworden. Nach der Zeugnisausgabe in der Schule fährt man quasi direkt an den Bleilochstausee und so war es auch dieses Jahr.

 

Freitag, 24.06.2016

Am Freitag war der Anreisetag. Die Optis schlafen immer im Bootshaus und die 420er bauen ihre Zelte auf dem Gelände des Vereins (SCTB) auf, bei 30 Grad macht das immer am meisten Spaß ;) . Danach gab es Abendbrot und anschließend saßen wir noch vor den Zelten zusammen.

 

Samstag, 25.06.2016

Der erste Trainingstag begann für uns mit dem geliebten Frühsport (ja, das ist Ironie) um 7:45. Während der eine Teil der Gruppe lieber joggen geht, geht der andere Teil schwimmen. Auf jeden Fall waren danach alle munter und es gab Frühstück. Am Morgen ließ der Wind allerdings noch zu wünschen übrig, weshalb wir am Land alle Boote kontrollierten, ob alles funktionstüchtig ist. Und was macht man wenn man nicht aufs Wasser kann weil der Wind fehlt? Genau, man übt Halsen mit Spinnacker eben an Land. Um 12 Uhr gab es dann erst einmal Mittagessen und um halb 2 frischte der Wind auf und wir trainierten bis abends. Das Training bestand hauptsächlich aus Startübungen, denn der Start ist bei einer Regatta fast das Wichtigste und der sollte auch gekonnt sein. Um 7 gab es dann Abendbrot und der Abend endete mit einer gemütlichen Runde vor den Zelten.

 

Sonntag, 26.06.2016

Am Sonntag war genug Wind zum Segeln und so konnten wir nach Frühsport und Frühstück aufs Wasser. Um 12 war dann erstmal wieder Mittagspause und um 2 ging das Training weiter. Trainiert wurden wieder Starts und Up-and-Down-Kurse, um das Kreuzen und die Spi-Strecken zu verbessern.

 

Montag, 27.06.2016

Der Montag versprach uns viel Wind und so wurde es auch. Nach der "Morgenroutine" konnten wir aufs Wasser fahren und wieder Starts üben. Nach einer langen Kreuz fuhren wir mit dem Spinnacker zur Abwechslung mal in die Wetterabucht. In eine Bucht hineinzufahren ist nicht immer einfach und wieder rauszukommen erst recht nicht, denn der Wind dreht häufig und der Wasserweg ist relativ schmal. Deshalb sind Buchten aber eine gute Möglichkeit, um Mannöver wie z.B. Wenden und Halsen zu üben und zu verbessern. Außerdem sieht man mal etwas mehr vom Stausee :) Da der Wind zeimlich stark war, kenterten einige Mannschaften, doch die Boote wurden schnell wieder aufgestellt und es wurde weitergesegelt. Der Abend endete schließlich mit einer lustigen Runde vor den Zelten und dem Spiel "Wer bin ich?" (mit Panzertape auf der Stirn ist das sehr angenehm :D ).

 

Dienstag, 28.06.2016

Am Dienstag war der Wind das komplette Gegenteil zu Montag - Flaute. Trotzdem fuhren wir am Morgen raus und versuchten in den vereinzelten schwachen Windfeldern zu trainieren - hat nicht ganz so geklappt, schließlich wurden wir zum Mittagessen in den Hafen geschleppt. Am Nachmittag war der See dann spiegelglatt und so konnten wir ein wenig an unseren Booten  bauen, zum Beispiel wurden Schwertlippen repariert, Verklicker genäht und einzelne Boote durchgetrimmt. Um 4 schauten wir uns dann gemeinsam die Aufnahmen der Trainer von den letzten Tagen an. Auf Videos sieht man am besten, welche Fehler man macht oder was man schon ganz gut drauf hat. Bis zum Abendbrot vertrieben wir uns die Zeit noch mit Volleyball und einer sportlichen Variante Tic-Tac-To.

 

Liz

 

...Fortsetzung folgt :)

 

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